Moose (aka Paul Curtis) kommt aus Leeds und ist Street Artist. Das ist eigentlich nichts besonderes mehr, heutzutage. Richtig. Aber Moose ist ja auch kein ordinärer Vandale und beschmiert ganz profan fremdes Eigentum. Das kann (und macht) doch jeder. Moose putzt. Ja genau. Richtig gelesen. Er putzt.
Moose reinigt seine Kunst mit Bürsten, alten Socken, Seife und Wasser in den alten Schmutz der sich über Jahre auf öffentlichen Wänden und Bürgersteigen festgesetzt hat.
Und mit eben dieser großartigen Idee verwirrt er die örtlichen Behörden extrem. Diese wissen nämlich nicht so recht umzugehen, mit dieser “selektiven Säuberung”.
Aber aufgepasst, liebe Street Art Hardliner. Bevor Ihr jetzt alle sofort “Hurra” ruft: Der Moose putzt auch gerne mal für Geld. Und noch schlimmer, er hat’s sogar schon mal für Microsoft getan. X-Box Logos nämlich. Auf Londoner Fußböden. Die kommerzielle Sau!
Hier gibt es nun schon seit einiger Zeit ein kurzes und nettes Interview, welches aber leider nur per Real oder Windows Media Player abzuspielen ist. Deshalb jetzt hier, nicht weitersagen, die ganze Geschichte einfach zum mitnehmen:
Im Ruhrgebiet ist seit kurzem eine City Card mit einem Cartoon von mir unterwegs. Sie hält sich vorzugsweise in verqualmten Kneipen oder Bars auf. Wer ihr über den Weg läuft, darf sie gerne mit nach Hause nehmen und dort hemmungslos benutzen. Ich hab ja selber genug (siehe Foto). ;)
Kollege Jojo hat neulich das gemacht, was mir auch seit langer Zeit durch den Kopf flirrt. Er hat beim Zeichnen gefilmt. Und zwar seinen Desktop. Nun. Das ist jetzt nicht unbedingt eine neue und revolutionäre Idee, aber er hat’s gut gemacht und das Zuschauen macht entsprechend Spaß. Und selbigen wünsch ich jetzt auch.
A publishing firm fell foul of the law by using unlicensed typefaces worth £80,000, according to licensing lobby group the Business Software Alliance (BSA).
The publishing firm had claimed to be using just one font but in fact was found using 11,000.
Und das in einem Verlag! Ein Verlag!
Naja okay. Vielleicht habt Ihr ja eine plausible Erklärung dafür. Nun. Also? Was sagt der Geschäftsführer dazu?
“I really wish this had been sorted out long before I arrived”
Endlich! Gumperts Steffen ist vor ein paar Tagen mit seiner neuen Seite Süsses und Saures online gegangen und bietet zu Beginn schon mal gleich über fünfzig cremige Cartoons an. Schaut einfach mal selber, von mir gibt’s auf jeden Fall ne dicke Empfehlung und zwei Daumen hoch!
Steffen gehört mit zum Toonlight-Club und gemeinsam hatten wir auf dem Erlangener Comictagem verdammt viel Spaß.
…dass der neue Bond, Casino Royale heißt er, verdammt gut ist! Ich will einfach!
Lange Zeit war ich mir deswegen allerdings unsicher. Zwar fand ich die Wahl Daniel Craigs als neuen Bond großartig, dann hörte ich aber, dass man wieder Martin Campbell als Regisseur engagiert hatte. Dieser hatte damals schon den ersten Brosnan-Bond Golden Eye komplett verwurstet.
Die Krönung der kleinen Bond-Desaster kam allerdings in Form der Information daher, dass Quentin Tarantino(mehr…)
Nebst der automatisch generierten Bestellbestätigung bekam ich dann vorhin auch noch eine private Mail von Falk. YEAH! Ich bekomme die allerallererste DVD die er rausschickt! Nicht, dass er sonst keine Besteller hat, ich bin aber der erste unter eben diesen, der per PayPal bezahlt hat und somit sofort beliefert wird.
Das beste an der DVD: Es sind alle Loops drauf. Und genau die werd ich zukünftig auf jeder Party laufen lassen.
Update: Ich habe die DVD mittlerweile hier liegen und wollt nur mal sagen, dass sie wirklich großartig ist! Ich liebe die Loops.
Wenn es so eine Berufsbezeichnung wie “Populärtierfilmer” gibt, dann deckt sich dessen Definition wohl sehr genau mit dem, womit Steve Irwin so sein Geld verdient hat. Dieser gab sich in seinen Infotainmentproduktionen stets als eine Mischung aus Heinz Sielmann und Mick Crocodile Dundee.
Bei Unterwasserdreharbeiten vor der australischen Nordküste hat’s den armen Kerl jetzt allerdings erwischt. Ein Stachelrochen empfand den offenbar unangemeldeten Besuch des Australiers als weniger “gorgeous” und stach Irwin konsequenterweise in die Brust. Dieser starb daraufhin rechtzeitig vor dem Eintreffen eines Arztes an einem Herzstillstand.
Ein in diesem FAZ-Artikel zitierter Fachmann für Giftforschung und allem Anschein nach auch brustbezogene Stachelrochenstiche namens Bryan Fry erklärt, der gemeine Stachelrochen sei in der Regel nicht sehr aggressiv und greife eigentlich nur unter akuter Bedrohung oder in großer Angst zum Giftschwanz.
Herr Irwin wird zwar von der Erkenntnis, dass man sich besser nicht immer an alles ranmachen soll, was einen Puls hat, nur noch sehr wenig gehabt haben, ich wünsche ihm selbstverständlich dennoch eine gute Reise und seiner Familie herzliches aufrichtiges Beileid.
Nachtrag: Mit einem Seitenblick auf die internationale Blogosphere bekomme ich irgendwie den Eindruck, dass der Kerl gerade den Elvis macht. In jedem zweiten Blog meines Readers findet sich ein Abgesang.
Danke für die Illustration an den großartigen Joel Trussell!
Thanks for the illustration to the great Joel Trussell!