Ben Folds ist gerade für ein paar Konzerte in Deutschland. Und angesichts des folgenden Videos ärgere ich mir tatsächlich eine neue Körperöffnung in mein Gesäß, dass ich davon nicht früher wusste.
Das untenstehende Video ist ein Schnipsel aus einem kleinen Gig, für den Herr Folds im Oktober diesen Jahres einen Haufen Gitarrenspieler, einen Haufen Fans (alle mit Handy) und ein paar Kameraleute von MySpace zum Musizieren in sein Studio eingeladen hat. Naja, okay. Die Kameramänner haben nicht mitmusiziert. Die haben nur alles aufgenommen und live gestreamt. Das Ergebnis ist wahrhaft großartig und absolut sehenswert. Bei YouTube lassen sich davon zum Glück auch eine Menge Ausschnitte finden. Glaubt mir, es lohnt sich.
Hier jetzt: Folds stopft ein Shirt in seinen Flügel und covert “Such Great Heights” von Postal Service.
Heute wäre Elliot Smiths 37. Geburtstag (alles, alles Gute!), hätte er sich nicht vor knapp drei Jahren umgebracht. – Zumindest wird das so vermutet. Handfeste Beweise, ob er sich tatsächlich selbst erstochen hat, gibt’s noch immer keine.
Für Chad ist der heutige Tag Anlass genug, einen feinen Mitschnitt von einem der ersten Soloauftritte Smiths bereitzustellen. Sehr schöne Sache. Danke Chad!
Mehr WM gibt’s hier jetzt auch wirklich nicht mehr. Nur schnell die Stiller-Antwort auf das ganz originelle und seit gestern wahrscheinlich oft genug gefallene Zahlenspiel:
Pornophonique, so nennen sich Kai Richter und Felix Heuser, wenn sie gemeinsam Musik machen. Musik, das bedeutet bei den beiden, dass Kai hinter dem Mikro stehend die Akustikgitarre und Felix daneben auf nem Stuhl sitztend den Gameboy spielt. „Lagerfeuer meets Gameboy“ untertiteln sie diese Töne, die beschrieben vielleicht etwas merkwürdig, live aber mehr als logisch klingen.
Ja verdammt. Pornophonique rockt!
Ich hatte schon vor einiger Zeit von den beiden gehört, fand die Idee großartig und habe die Sache dann leider wieder aus den Augen verloren. Wie das halt so ist. Jetzt habe ich sie in Erlangen gesehen. Draußen vor dem Comic Salon, unter knallender Sonne. Überzeugt! Nachdem ich den abendlichen Gig dann leider verpennt habe, muss ich nun sehnsüchtig auf das angekündigte Album warten. Bis dieses aber draußen ist, kann ich mich zumindest noch mit den folgenden zwei Tracks begnügen:
Pornophonique – Sad Robot
Pornophonique – I Want To Be A Machine
- Mit freundlichster Erlaubnis von Pornophonique
- Mehr Infos unter www.pornophonique.de